Dobermannzwinger vom Starenweg
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Die Herzkrankheit DCM beim Dobermann

Wenn man sich für einen Dobermann interessiert, sollte man sich die Zeit nehmen und diese Zeilen lesen.

 

Bei der Dilativen Kardiomyopathie kurz DCM genannt handelt es sich um eine Herzmuskelerkrankung. Ist ein Dobermann daran erkrankt kommt es dazu, dass der Herzmuskel nicht mehr ausreichend gut pumpen kann und damit zu wenig Blut in den Körper gelangt. Dadurch bedingt sinkt der Blutdruck. Das Herz vergrößert sich im Verlauf der Erkrankung.

 

Primär wird davon ausgegangen, das die DCM durch genetische Defekte im Stoffwechsel des Herzmuskels vererbt wird. Leider ist das Vererbungsmuster nach wie vor nicht bekannt. Sekundär kann der Dobermann die DCM erwerben. Zum Beispiel durch eine Mangelversorgung oder Resorptionsstörung von zum Beispiel Taurin-Mangel. Es wurde nachgewiesen, dass Hunde, die gebarft werden oft an einem Taurinmangel leiden. Aber auch im Trockenfutter ist der Bedarf an Taurin insbesondere bei großen Hunden auch nicht immer gedeckt. 

 

Eine DCM Erkrankung kann nur mit einem Herzultraschall UND einem 24 Std. EKG ausgeschlossen werden. Nur eine Herzultraschall Untersuchung ist nicht ausreichend. Es heißt nicht, dass wenn der Herzultraschall in Ordnung ist, gleiches auch für das 24 Stunden EKG gilt. Ebenso heißt es nicht, das wenn der Dobermann im jungen Alter einmal untersucht und DCM frei ist, das dies so bleibt. Ein Dobermann ist immer nur zur Zeit der Untersuchung DCM frei. Aus diesem Grund sind diese Untersuchungen zu wiederholen.

 

Im Frühstadium bemerkt der Besitzer in der Regel nicht, das sein Dobermann bereits erkrankt ist. Das Frühstatium ist mit gängigen diagnostischen Mitteln nicht zu diagnostizieren, die Dobermänner zeigen noch keine typischen Symptome einer DCM.

 

Auf das Frühstadium folgt das okkulte Stadium. In diesem Stadium kann man eine DCM bereits mit einem Herzultraschall oder mit einem 24 Stunden EKG giagnostizieren. Auch merkt man in der Regel nicht, das der Dobermann bereits erkrankt ist, weil er keine Sympthome zeigt. Jetzt hat man jedoch bereits die Möglichkeit den Dobermann medikamentös einzustellen.

 

Im Spätstadium eines an DCM erkrankten Hundes machen sich die Sympthome bemerkbar. Leistungsschwäche, beschleunigte Atmung, dicker werdender Bauchumpfang aufgrund von Wasseransammlungen im Bauchraum, Wasser in der Lunge, Atemnot, schnell schlechter werdener Husten oder auch Ohnmachtsanfälle können ein Symptom einer DCM sein. Ab diesem Stadium ist eine Dauertherapie notwending um den Dobermann stabilisieren zu können.

 

Die DCM kann auch zum plötzlichen Herztod führen, ohne das vorher Symptome zu beobachten waren.

 

Das wichtigste für einen Dobermann in diesem Zustand ist, das er trotz der Erkrankung noch eine gute Lebensqualität haben soll. Aus diesem Grund ist die richtige Einstellung mit Medikamenten unabdingbar, welche auch Nachuntersuchungen in regelmäßigen beinhaltet. Diese sind unabdingbar, um den Dobermann richtig einzustellen und das Fortschreiten der Erkrankung beurteilen zu können.

 

Eine DCM beim Dobermann ist nicht heilbar. Es ist lediglich möglich den Dobermann so gut wie möglich medikamentös einzustellen.

 

 

 

 

Kontakt:

Stephanie Scharf

 

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E-Mail: stephanie.scharf@gmx.de

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